Bundesarbeitsminister Olaf Scholz informierte sich beim DGB-Fortbildungswerk in Espelkamp

Bundesarbeitsminister Olaf Scholz informierte sich beim DGB-Fortbildungswerk
Ein interessierter Minister: Olaf Scholz wird von Rita Klanke und Rainer Hürig darüber informiert, was sie in Espelkamp erlernen. Achim Post (li.), Hartmut Stickan (2.v.l) und Ernst-Wilhelm Rahe (hinter Scholz) schauen zu.

Rund 700 Männer und Frauen werden in Theorie und Praxis unterrichtet und nutzen so die Kurzarbeiterzeit, um ihre fachliche Qualifikation für ihren weiteren Berufsweg zu verbessern. Ein Rundgang durch die „Übungswerkstatt Metalltechnik“ vermittelte einen Eindruck von der Fachpraktischen Ausbildung im BfW-Fortbildungswerk.

Bundesarbeitsminister Scholz betonte, dass dieses Programm ein wichtiges Instrument sei, um die Zeit der Krise für die Qualifizierung der Belegschaft zu nutzen, damit die Unternehmen für die Zukunft gerüstet sind.

In der Wirtschaftskrise sind viele Unternehmen dazu gezwungen, Entlassungen durch Kurzarbeit entgegen zu wirken. Im Zuge des Konjunkturpaketes II werden Unternehmen bei der Umsetzung von Qualifizierung in der Kurzarbeit durch die Bundesagentur für Arbeit unterstützt. Den Unternehmen bietet sich so die Möglichkeit, gestärkt aus der Krise hervor zu gehen. Durch die Qualifizierung finden gleichermaßen eine Sicherung der Beschäftigung und eine Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit statt. Die Unternehmen können so trotz der Krise Fachkräfte an sich binden und ihren Wettbewerbsvorteil ausbauen.

Die Mitarbeiter sind motivierter und können sich durch die Weiterbildung neue Tätigkeitsfelder erschließen.

Der Espelkamper SPD-Bürgermeisterkandidat Hartmut Stickan betonte, dass es auch für die Stadt Espelkamp wichtig sei, Arbeitsplätze zu erhalten und während der Kurzarbeitsphase Qualifizierungsprogramme durchzuführen.

Stickan: „Auch für unsere Stadt ist dieses Bundesprogramm ein großer Gewinn.“ Mit dem Fortbildungswerk des DGB habe Espelkamp auch einen kometenten Partner für die heimischen Unternehmen.

Foto (Karsten Schulz) mit freundlicher Genehmigung der NW.