Wanderung mit Frank-Walter Steinmeier in Porta Westfalica

Bundeshanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier besucht den Mühlenkreis
Rund 150 Menschen folgten dem Kanzlerkandidaten auf seiner Wanderung

Es ist fast wie zuhause, meinte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier bei seiner Wanderung in Porta Westfalica, die er gemeinsam mit den Bundestagskandidaten Achim Post (Minden-Lübbecke I) und Stefan Schwartze (Herford/Bad Oeynhausen) organisiert hatte.

Rund 150 Wanderer haben sich mit dem Bundesaußenminister auf den Weg gemacht. Darunter auch die Bürgermeister Michael Buhre (Minden) und Stephan Böhne (Porta Westfalica) sowie der SPD-Bürgermeisterkandidat Ingo Ellerkamp (Petershagen) und der SPD-Landtdagskandidat Ernst-Wilhelm Rahe.

Für den in Detmold geborenen Steinmeier ist die Porta Westfalica mit Jugenderinnerungen verbunden. Er ist im Lippischen Brakelsiek aufgewachsen und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal lag in der „Mopedentfernung“ seiner Wochenendausflüge.

In der Goethe-Freilichtbühne in Porta konnte SPD-Bundestagskandidat Achim Post rund 450 Gäste begrüßen. In einer kämpferischen und gleichzeitig kurzweiligen Rede erläuterte der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier die Ziele für die Bundetagswahl am 27. September.

„Schwarz-Gelb muss verhindert werden“, so seine zentrale Botschaft. Merkel habe keine Konzepte und regiere nach dem „mach ich auch-Prinzip“.

Die Konzepte für die Konjunkturpakete um Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensadern der Wirtschaft zu erhalten, wurden von der SPD und ihren Ministern im Bundeskabinett vorgelegt.

Merkel habe dem nur „mach ich auch“ hinzugefügt. Wenn sie als schwarz/gelbe Kandidatin die Vorschläge von Herrn Westerwelle nach dem gleichen Prinzip verfolgt, wird Deutschland in einen handlungsunfähigen Staat verwandelt. Die versprochenen Steuersenkungen für Besserverdienende werde zu Kürzungen im Sozialen, bei den Rentnern und in der Gesundheitsversorgung führen. „Mach ich auch“ ist dann gefährlich für die Menschen in unserem Land.