Kinderbetreuung am Arbeitsort der Eltern muss möglich sein

Berufstätige Eltern, die in Hüllhorst arbeiten und in einem anderen Jugendamtsbezirk wohnen, sollen die Möglichkeit haben, dass ihre Kinder in Hüllhorster Tageseinrichtungen betreut werden können.

Das ist ein Vorschlag einer Arbeitsgruppe im örtlichen Bündnis für Familie.
Ihr Sprecher, Ernst-Wilhelm Rahe, forderte hierzu eine bessere Kooperation unter den Jugendämtern der Region und eine entsprechende Ergänzung des Kinderbildungsgesetzes in NRW (KiBiz), um eine "grenzüberschreitende" Betreuung möglich zu machen.

In der AG "Betreuungsangebote und Familienbildung" im Hüllhorster Bündnis für Familie berichteten Erzieherinnen von Elternanfragen, die ihren Wohnort z.B. in Bielefeld und ihren Arbeitsplatz in der Gemeinde Hüllhorst haben. Diesen Familien müssen sich bislang einen Betreuungsplatz an ihrem Wohnort suchen, der ab 6.00 Uhr zur Verfügung steht.

Rahe hierzu: "Es ist sicherlich erstrebenswert, dass Kinder in der Regel an ihrem Wohnort betreut werden. Doch wenn es aufgrund großer Entfernungen notwendig ist, die Kinderbetreuung am Arbeitsort zu organisieren, muss dies möglich sein."

Damit könne in vielen Fällen Organisationsstress vor Arbeitsbeginn und nach Feierabend erheblich vermindert werden. "Das ist gut für die Kinder und ihre Eltern", so Rahe weiter.

Dazu werde man in naher Zukunft mit den Jugendämtern sprechen und ein Konzept entwickeln.