99. Veranstaltung in Petershagen

Gemeinsam mit dem örtlichen Landtagskandidaten Ernst-Wilhelm Rahe startete die SPD in Petershagen in die Vorbereitungen für die Landtagswahl am 9. Mai 2010.

Auf einer Versammlung des Stadtverbandes zog Rahe eine Bilanz des Dresdener Parteitages am Wochenende, er erläuterte die Entwicklung des Wahlprogramms der SPD in NRW und stellte sich und seine Ziele für die Vertretung des ländlichen Raumes im Düsseldorfer Landtag vor.

Dieses Treffen war die 99. Veranstaltung des Kandidaten bei seiner Rundreise durch die 93 Ortschaften seines Wahlkreises. (Petershagen, Hille und die Städte und Gemeinden im Altkreis Lübbecke).

Der SPD-Stadtverband will ihren Kandidaten in den nächsten Monaten aktiv unterstützen.

Rahe begrüßte die Wahl von Sigmar Gabriel zum neuen Parteivorsitzenden und der NRW-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft zu seiner Stellvertreterin. Gabriel habe schon im Vorfeld des Parteitages eine neue Linie erkennen lassen:

„Lob und Kritik für die Regierungsarbeit der SPD in den letzten 11 Jahren haben ihre Berechtigung. Die Partei lädt alle ein zu einer offenen inhaltlichen Diskussion darüber, in welcher Gesellschaft wir zukünftig leben wollen“; so Rahe.

Als Mitglied des Landesvorstandes der NRW SPD skizzierte er den Weg der programmatischen Erneuerung seiner Partei auf der Landesebene.
Die SPD habe sich nach der Landtagswahl 2005 auf den Weg gemacht, ihr Profil zu schärfen und die Inhalte in mehreren Zukunftskongressen und Parteitagen entwickelt.

Dabei habe sie auch den Rat von Fachexperten einbezogen und die Parteibasis frühzeitig beteiligt. „Mit den Konzepten zu den Themen: Gute Arbeit, beste Bildung, lebendige Kommunen, sozialer Zusammenhalt und ‚Fortschrittsmotor Klimaschutz’ haben wir inhaltliche Eckpunkte entwickelt, die eine gute Grundlage für das neue Regierungsprogramm sind.“, sagte Rahe.
Er kündigte für Anfang Dezember einen Textentwurf an, der dann bis zum Landesparteitag am 26. Februar in den Gliederungen der Partei beraten werden könne.

Zu den „Perspektiven für ein soziales Nordrhein-Westfalen“ legte er in seinem Referat einen Schwerpunkt auf die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik. „Unser Schlüsselthema heißt ‚Beste Bildung für alle’ und hierzu gehört auch die Gebührenfreiheit von der Kindertagesstätte bis zur Universität.“
Mit den Beschlüssen zur Bildungspolitik habe die SPD in NRW als einzige Partei ein schlüssiges Konzept vorgelegt, das auch für die Bildungslandschaft in Petershagen interessant sei.

Der 50 jährige Sozialarbeiter kommt aus der Gemeinde Hüllhorst und arbeitet beim Landesverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes als Fachberater für Organisationen in der Behindertenhilfe.
Er kennt die politischen Herausforderungen in Nordrhein-Westfalen durch seine langjährige Arbeit im Landesvorstand und seit 2004 im Präsidium der NRWSPD.

Rahe zu seinen Ambitionen im Landtag: „Der ländliche Raum lebt von seiner Vielfalt und es ist schön, im Mühlenkreis zu leben. Es ist aber auch eine spannende Aufgabe, unsere Region in Düsseldorf zu vertreten."