„Augen auf und durch!“

Zu Beginn des neuen Jahres starten viele mit guten Vorsätzen. Nach einer Forsa-Umfrage wollen 59 Prozent der Deutschen gezielt Stress vermeiden bzw. abbauen und 51 Prozent wollen mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen.

Wenn man den Prognosen glauben kann, ist die Grundstimmung der Deutschen auf die Wiederkehr sozialer Werte orientiert. „Bei 66% der Befragten ist der Wunsch nach einer Sozialgesellschaft ausgeprägt“, so der Zukunftsforscher Horst Opaschowski in seiner aktuellen Studie.

Soziale Gerechtigkeit ist aber nicht nur Privatsache, sondern vor allem auch eine Aufgabe der Politik. „Armutsbekämpfung“ braucht ein Konzept und Taten.
Immerhin sind allein im Kreis Minden-Lübbecke 6.800 Kinder und Jugendliche von Armut betroffen.

Hut ab vor den Familien, die versuchen, trotz geringem Einkommen ihren Kindern eine glückliche Kindheit zu vermitteln.

2010 ist übrigens das „Europäische Jahr gegen Armut und Ausgrenzung“ und es ist das Jahr der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9.Mai.

Zuvor wird es so manchen Schlagabtausch um die richtigen Konzepte für die Zukunft unseres Landes geben.

Aus Berlin sind Nebelkerzen und Irrlichter der Schwarz/Gelben Bundesregierung zu erwarten, denn die Steuergeschenke für reiche Erben, Hotelbesitzer und für Menschen mit hohen Einkommen müssen finanziert werden.
Wie das geschehen soll, darüber will sich die Regierung bis zur Landtagswahl in NRW bewusst ausschweigen.

Ich wünsche mir für das kommende Jahr den kritischen Geist der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Minden-Lübbecke und die richtige Entscheidung am 9. Mai.

„Augen auf und durch!“, sich informieren, einmischen und dann entscheiden – Ein guter Vorsatz für 2010.

Ihr
Ernst-Wilhelm Rahe

Übrigens:
Hier die Top Ten der gute Vorsätze 2010:
(nach Forsa)

1. Stress vermeiden oder abbauen (59 Prozent)
2. Mehr Zeit für Familie/Freunde (51 Prozent)
3. Mehr bewegen/Sport (50 Prozent)
4. Mehr Zeit für sich selbst (47 Prozent)
5. Gesünder ernähren (45 Prozent)
6. Abnehmen (34 Prozent)
7. Sparsamer sein (32 Prozent)
8. Weniger fernsehen (19 Prozent)
9. Weniger Alkohol trinken (13 Prozent)
10. Rauchen aufgeben (12 Prozent)