Innenminister zeichnet Stemweder Firma Geldmeier aus

Familienbetrieb wird von Wilhelm und Jürgen Geldmeier in sechster Generation geführt

Stemwede. Innenminister Ralf Jäger zeichnete in Düsseldorf zehn Arbeitgeber mit der Förderplakette „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“ aus, darunter die Stemweder Geldmeier Maschinenbau, Metallverarbeitung und Fördertechnik GmbH.

Darüber freut sich der heimische Landtagsabgeordnete Ernst-Wilhelm Rahe (SPD): „Mit der Ehrung rückt die Landesregierung den oft stillen Beitrag von Arbeitgebern für das Gemeinwohl ins Licht der Öffentlichkeit. Ohne die­ses Engagement könnten die Freiwilligen Feuerwehren und Katastro­phenschutzdienste der Hilfsorganisationen ihre Aufgaben nicht erfüllen“.

 

Fünf der 32 Beschäftigten des Familienbetriebes sind in der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede im Einsatz. Die Nähe der Firma zum Gerätehaus trägt wesentlich zur Tagesverfügbarkeit und schnellen Einsetzbarkeit der Beschäftigten bei. Die Mitarbeiter werden für Einsätze und Übungen sowie für Aus- und Fortbildung freigestellt. Zudem wird das Betriebsge­lände für Übungen zur Verfügung gestellt.

Das Familienunternehmen unterstützt die Feuerwehr mit Geld- und Sachspenden. Die Inhaberfami­lie ist seit drei Generationen mit der im Jahre 1934 gegründeten ört­lichen Löschgruppe Oppenwehe besonders verbunden.

Eine Jury hatte aus zahlreichen Vorschlägen zehn besondere Arbeitge­ber aus ganz NRW ausgewählt. Sie stellen über das normale Maß hinaus Beschäftigte für Einsätze, Übungen und Fortbildung frei, teilweise unter Verzicht auf die gesetzlich vorgesehene Kostenerstattung. Vielfach gehört es zur Unternehmensphilosophie, die Beschäftigten zu ehrenamtlichem Enga­gement in Feuerwehr und Katastrophenschutz aufzufordern. In man­chen Familienbetrieben gibt es eine regelrechte Feuerwehrtradition, mit der der Einsatz für das Gemeinwohl von Generation zu Generation weitergegeben wird. Einige der ausgezeichneten Betriebe unterstützen Feuerwehren oder Hilfsorganisationen durch erhebliche Geld- oder Sachspenden. „Der Feuer- und Katastrophenschutz in NRW genießt in der Öffentlichkeit großes Vertrauen und hohes Ansehen. Das verdanken wir dem Engagement der 105.000 ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Ohne den Rückhalt und die Un­terstützung der Arbeitgeber wäre das nicht möglich. Damit leisten die Unternehmen einen unschätzbaren Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft“, sagte Innenminister Ralf Jäger  in seiner Ansprache.