Erweiterter Online-Service macht Beantragung von BAföG schneller und komfortabler

Nun können alle für den Antrag wesentlichen Formblätter online ausgefüllt und elektronisch übermittelt werden. Dies macht die Beantragung schneller und komfortabler. Die Software überprüft die am Bildschirm ausgefüllten Anträge auf wesentliche Vollständigkeit und Plausibilität.

Das erweiterte Angebot im Überblick:

1. Antrag auf Ausbildungsförderung (Formblatt 1 mit Anlagen 1 und 2.)

2. Einkommenserklärung des Ehegatten/eingetragenen Lebenspartners und der Eltern (Formblatt 3)

3. Ausbildung im Ausland (Formblatt 6)
4. Aktualisierungsantrag (Formblatt 7) und
5. Antrag auf Vorausleistungen (Formblatt 8).

Das Online-Angebot unterliegt der ständigen Weiterentwicklung und soll mit weiteren Optionen ausgestattet werden.

Jährlich werden in Nordrhein-Westfalen etwa 200.000 BAföG-Anträge gestellt, davon rund 130.000 Anträge von Studierenden. Dazu sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: „BAföG-Online bedeutet eine wesentliche Erleichterung für die Studierenden und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den BAföG-Ämtern. Von einem beschleunigten Ablauf des gesamten Verfahrens profitieren alle Beteiligten.”

Im Jahr 2013 hatte das Wissenschaftsministerium die Mittel für die Bearbeitung des Studierenden-BAföG um fast 25 Prozent auf rund 19 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt, um eine zügige Antragsbearbeitung zu ermöglichen. Dadurch konnten die Studierendenwerke u.a. 27 zusätzliche Stellen für die Antragsbearbeitung besetzen.

„Viele Studierende haben die Online-Antragsstellung schon seit langer Zeit gefordert. Für sie ist die Nutzung dieser modernen Kommunikationsmöglichkeiten eine Selbstverständlichkeit“, sagte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerke NRW, Jörg Lüken.

Insgesamt wurden 2014 mehr als 500 Millionen Euro BAföG-Fördermittel ausgezahlt. Rund 18 Prozent der Studierenden in NRW wurden nach dem BAföG gefördert, d. h. jede bzw. jeder fünfte Studierende in NRW erhält BAföG-Leistungen.

 

Weitere Informationen sowie den Online-Antrag finden Sie unter www.bafoeg-online.nrw.de

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw