Ornamin übergibt Trainingsmodule bei Besuch der Landtagsabgeordneten Inge Howe und Ernst-Wilhelm Rahe im Werk in Minden

Um Jugendlichen gerade im MINT-Bereich eine Unterstützung zu geben, tourt das sogenannte MINT-Mobil besonders im ländlichen Bereich und bringt Jugendlichen gute Beispiele zum Kennenlernen einzelner Berufsbilder mit. Dafür stehen bislang 100 interessante und anregende Trainingsmodule im Mobil zur Verfügung. Im Technikzentrum in Hille gibt es weitere 1.100 Trainingsmodule, für die sich Lehrkräfte, Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Politik und Verwaltung interessieren.

Damit das Training so realitätsnah wie möglich ausfällt, unterstützen heimische Unternehmen mit eigenen Objekten das MINT-Mobil. Und auch Berufskollegs sowie allgemeinbildende Schulen produzieren nach ihren Möglichkeiten in Kleinserie Arbeitsproben für andere Schulen.

Die Firma Ornamin hat mit ca. 20% eine besonders hohe Ausbildungsquote und engagiert sich bei lokalen Veranstaltungen wie z. B. dem Berufsparcours oder Bewerbungstrainings für Jugendliche in Schulen oder auch vor Ort im Unternehmen. So können die Jugendlichen für sich herausfinden, ob für sie ein technischer oder kaufmännischer Beruf in Frage kommt und was es bei Bewerbungsgesprächen zu beachten gilt. Auch Praktika sind im Unternehmen jederzeit möglich, um so den jungen Menschen eine Chance zu geben, ihre persönlichen Interessen besser ausloten können. Der Hersteller von Familiengeschirr ist mit neun Ausbildungsberufen breit aufgestellt und bietet so viele Perspektiven für junge Menschen.

Gerade in den technischen Berufen ist es schwierig, junge Mädchen für eine Ausbildung zu begeistern. Gerne würde Ornamin noch mehr engagierte Auszubildende aufnehmen,
um besonders auch den drei jetzt schon ausgebildeten Mädchen im technischen Bereich weitere Kolleginnen zur Seite zu stellen.

Für das MINT-Mobil stellt Ornamin Geschirr aus Kunststoff zur Verfügung, das die Jugendlichen als Übungsobjekte für den Gastronomiebereich nutzen können.

Die Übergabe des hochwertigen Geschirrs erfolgte an Karin Ressel, der Geschäftsführerin des Technikzentrums Minden-Lübbecke.
Inge Howe und Ernst-Wilhelm Rahe konnten nach einer Betriebsbesichtigung mit Petra Bode und Alica Hackemeier anschließend selbst den Tellertransport üben und haben es super hinbekommen.
Beide engagieren sich als heimische Landtagabgeordnete auf Landes- und Kreisebene in KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) und kümmern sich um bessere Perspektiven für Kinder und Jugendliche.

Das MINT-Mobil als mobiles zdi-SchülerInnenlabor ist ein Projekt des Landes NRW und dem zdi-Zentrum Minden-Lübbecke angeschlossen.

Alle Beteiligten hoffen, dass Janine und Marcel dank der praktischen und haptischen Unterstützung aus den 236 Ausbildungsberufen in der Region die Berufe entdecken, die
zu ihren Stärken passen.