Wittekindshofer Klienten besuchen den Düsseldorfer Landtag

Schon vor dem Eintreffen in den Landtag begrüßten und diskutierten die Gäste unter freien Himmel mit dem Landtagsabgeordneten.

Seit einem Jahr freuten sie sich auf den geplanten Gegenbesuch in der Landeshauptstadt. Vor gut einem Jahr folgten E. W. Rahe und Achim Post MdB der Einladung durch Thomas Dullweber, das Haus Aleida in Rahden zu besuchen.

Das Wohnangebot der diakonischen Stiftung Wittekindshof war beiden seit längerem bekannt. Nun nutzen sie die Möglichkeiten der direkten Begegnung und des Austausches vor Ort.

Die inklusive Reisegruppe, die nicht nur aus Teilnehmern des Wittekindshofes bestand, wurde unter anderem auch von Günter Meyer dem Vorsitzenden des Ortvereins, sowie einigen Mitgliedern der SPD in Rahden begleitet. Auf der Zuschauertribüne des Plenarsaales wurden Infos über den Landtag und die Architektur des Gebäudes präsentiert.
Danach ging es zur Diskussionsrunde mit E.-Wi. Rahe. Hier wurde nun gefragt, geplaudert und diskutiert. Auf diese Runde hatten sich die Teilnehmer schon seit längerem vorbereitet.
Ein offener und sehr konstruktiver Austausch, in dem Rahe mehrfach seine ausgezeichneten Qualitäten als guter Zuhörer und Redner einfühlsam anwenden konnte.

Dazu Rahe: „Wer gesellschaftliche und politische Teilhabe will, muss zuhören, verstehen und möglichst auch verstanden werden.“
Bei den diskutieren Themen ging es dann auch neben der Landtagspolitik auch um die Alltagsaufgaben eines Abgeordneten. Auch lokale Themen aus der Region wurden besprochen. Das Thema der inneren Sicherheit und des menschlichen Umgangs mit Flüchtlingen, wie aber auch die Schullandschaft am Standort Isenstedt beschäftigte die Teilnehmer. Weitere Themen betrafen die Sicherheit der Fußgänger an der Isenstedterstr. in Espelkamp. Eine Teilnehmerin schilderte ihre Beobachtungen und Sorgen. Hier konnte Rahe Mut machen diese bedenkliche Situation gemeinsam anzugehen.

„Natürlich ist es eine Herausforderung, komplexe Zusammenhänge möglichst einfach zu erklären, doch das gehört für mich eben auch zu den selbstverständlichen Aufgaben eines Abgeordneten.“
„Es ist total schön zu sehen, wie auch hier und heute die Früchte jahrelanger Inklusionsbemühungen umsetzbar werden. Die Begebungen aber auch die Möglichkeiten auf einander zuzugehen und zuzuhören waren heute schon sehr sehr gut. Das macht Mut für die Zukunft.“, so Dullweber.

Der Abschluss einer tollen Begegnung auf Augenhöhe fand dann während des Besuches auf dem Weihnachtsmarkt statt.
Nun freut sich ein Teil der Gruppe weitere politische Informationen zu erhalten. Denn für April 2016 steht bereits eine weitere Einladung für die interessierten Teilnehmer aus der Region Espelkamp und Rahden auf dem Programm. Auch Achim Post, unser Bundestagsabgeordneter aus Berlin hatte im Vergangen Jahr während seine Besuches in Rahden zu einem Gegenbesuch nach Berlin eingeladen.