Unterwegs in der Storchenhauptstadt Nordrhein-Westfalens

MdB Achim Post und MdL Ernst-Wilhelm zu Besuch in Petershagen

Zu Besuch im Storchenmuseum: v.l. Mitglied im SPD-Ortsvereinsvorstand Klaus Thater, MdB Achim Post, MdL Ernst-Wilhelm Rahe, SPD-Ratsmitglied Ingo Ellerkamp, Lothar Meckling und Dr. Alfons Rolf Bense. Auf der Solarfähre über die Weser: v.l. SPD-Ratsmitglied Ingo Ellerkamp, MdB Achim Post und Mitglied im SPD-Ortsvereinsvorstand Klaus Thater.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post und sein Kollege im Landtag Ernst-Wilhelm Rahe (beide SPD) haben auf ihrer Sommertour durch den Mühlenkreis das Storchenmuseum in Petershagen besucht. Das Museum befindet sich im ersten Stock des, nach der Kirche, ältesten Gebäudes Windheims – in der denkmalgeschützten Hofstelle aus dem Jahr 1701 „Windheim No2“. Ein hauseigenes Café im Erdgeschoss bietet Gästen Erfrischungen an.

Im Storchenmuseum gibt es allerhand Wissenswertes über die großen Vögel. Neben einigen biologischen Hinweisen – Wie kann der Storch überhaupt so weit fliegen? – kann man auch eine Menge über die Kulturgeschichte des Storches lernen: Woher kommt die Legende, dass der Storch die Kinder bringt? Warum gilt ein Storch als Glücksbringer? Woher kommt die mittelalterliche Vorstellung, dass Störche das perfekte Familienleben haben?

Zusätzlich gibt es natürlich auch viele Informationen zu den in Petershagen ansässigen Störchen. Petershagen gilt nämlich als die Storchenhauptstadt Nordrhein-Westfalens. Und so ist es auch selbstverständlich, dass die NRW-Stiftung das Storchenmuseum finanziell unterstützt.

MdB Post und MdL Rahe zeigen sich begeistert vom Storchenmuseum: „Wir neigen oft dazu, unsere Umwelt für selbstverständlich zu nehmen. Gerade solche Institutionen wie das Storchenmuseum schaffen Naturbewusstsein im Mühlenkreis. Wir freuen uns über so viel Engagement vor Ort.“

Nur wenige Meter vom Haus „Windheim No2“ entfernt befindet sich die Anlegestelle der Solarfähre „PetraSolara“. Dort können Radfahrer und Spaziergänger mithilfe von Sonnenenergie die Weser überqueren. Getragen wird die Fähre vom Fährverein Hävern – Windheim e.V.: „Über 60 ehrenamtliche Fährleute ermöglichen an etwa 100 Fährtagen in der Sommersaison die Überfahrt“ so Achim Post begeistert.

Für die beiden Abgeordneten ist klar: „Die viele ehrenamtliche Arbeit, die sowohl in das Storchenmuseum und das Haus „Windheim No2“ als auch in die Solarfähre gesteckt werden, machen Windheim für Einheimische und Touristinnen und Touristen attraktiv. Diese Kultur des Einsetzens für das Zusammenleben vor Ort ist es, was das Leben in Minden-Lübbecke so angenehm macht“.

Weitere Informationen zum Storchenmuseum können unter http://www.windheimno2.de sowie unter http://stoerche-minden-luebbecke.de abgerufen werden. Auskunft über die Solarfähre kann unter http://www.petrasolara.de gefunden werden.